Remix - eine Kunstform
Meine Liebe für Remixe begann schon in der Teenager-Zeit – mit 2 Technics, einem Kassettenrekorder und viel Vorstellungskraft.
Eines der frühesten Beispiele im Hip-Hop war 1981 Grandmaster Flash mit The Adventures of Grandmaster Flash on the Wheels of Steel – ein Track, der Songs, Breaks und Beats zu etwas Neuem verband. Roh. Direkt. Lebendig.
Meine Liebe für Remixe begann in meiner DJ-Zeit. Teenagerjahre, zwei Technics 1210er, ein 4-Spur-Kassettenrekorder. A-cappellas über neue Beats gelegt, immer auf der Suche nach einem eigenen Klang.
Im Funkadelic, meinem Stammclub, stand ich manchmal sogar mit drei Turntables hinter dem Pult.

Später im Studio kamen die SP-1200, Cubase, Logic dazu. Und mit ihnen unzählige eigene Versionen von Songs. Daraus entstand auch mein Remix-Projekt Momentaufnahmen (1999, Quiet Force Records).
Ein Remix ist kein Wollen.
Es ist ein Gefühl – ein inneres Andocken.
Beim Remix entsteht ein neuer Klangraum, geführt von dem, was die Stimme in mir auslöst.
Der Raum öffnet sich für den MC von selbst.
Es entsteht aus Imagination und feiner Wahrnehmung.
Just the simplicity of resting and receiving.
Credits:
Feature Image: RMII Archiv
Studio Photo: RMII Archiv